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Der Spree Immobilien-Ratgeber Folge 8: "Immobilienrausch" in der Corona Krise

Beeskow, 15.09.2020

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den regionalen Immobilienmarkt haben uns heute dazu veranlasst, Sie über ein brandaktuelles Thema in unserem Immobilienratgeber zu informieren. Auch wenn viele von uns die mittlerweile alltäglichen Worte „Corona-Krise“, „Lockdown“ oder „Reproduktionsfaktor“ nicht mehr hören möchten, hat dieser Umstand an unserem regionalen Immobilienmarkt so einiges positiv für Verkäufer beeinflusst. Während des Lockdowns, wo viele im Homeoffice gearbeitet haben, Ihre Kinder zu Hause betreuen mussten und Treffen mit Freunden oder der Familie gar nicht oder nur eingeschränkt möglich waren, wurde vielen bewusst, dass eine Mietwohnung das Leben sehr einschränken kann. Ob Wochenendgrundstücke, Eigenheime oder Bauländer, seit Beginn der Corona-Krise können wir in unseren Büros von Spree Immobilien Beeskow und Vent-Immobilien Bad Saarow eine enorme Nachfrage und eine wesentlich kürzere Vermarktungszeit bei steigenden Immobilienpreisen verzeichnen. Natürlich ist die große Nachfrage auch den unaufhörlich steigenden Preisen am Berliner Immobilienmarkt geschuldet. Hinzu kommen die günstigen Zinsen bei der Baufinanzierung. Alles Faktoren die einen Immobilienverkauf in der jetzigen Zeit für Eigentümer sehr interessant und lohnend machen. Während der Krise mit seinen Einschränkungen im privaten und öffentlichen Leben haben viele Menschen gemerkt, dass eine Mietwohnung und das Leben in großen Städten, gerade als Familie, auch Nachteile mit sich ziehen kann. Der Wunsch nach einem Garten, mehr Wohnraum für die Familie oder zurück zum Selbstversorgen wird immer größer. Dabei sind die Kaufinteressenten durchaus bereit, mehr für Ihr Glück zu bezahlen als noch vor der Corona-Krise. Es kommt dadurch immer häufiger zu Bieterverfahren. Ein großer Nachteil für die Käufer. Sie sind aktuell gezwungen mehr Geld für den Erwerb einer Immobilie auszugeben. Zwar sind die Zinsen niedriger aber durch die höheren Kaufpreise wächst das Investitionsvolumen stark an und die Laufzeiten der Kredite werden länger. Bei dieser angespannten Marktlage sollten Käufer und Verkäufer einen Immobilienfachmann zu Rate ziehen. Der Immobilienmakler oder -sachverständige kann den Käufer vor einem überteuerten Kaufpreis oder rechtliche Probleme schützen. Den Verkäufer kann er zudem davor bewahren zu günstig zu verkaufen, falsche Inserate zu schalten oder sich mit nicht zahlenden Käufern herumzuschlagen. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema haben möchten, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

Der Spree Immobilien-Ratgeber Folge 7: "Was mache ich, wenn mein Haus im Alter zu groß wird?"

Beeskow, 16.08.2020

Immer öfter kommen die kleinen Wehwehchen und mal zwickt es in den Beinen oder im Rücken. Sie möchten einfach, nur auf dem Sofa sitzen bleiben, doch dann kommt plötzlich wieder das schlechte Gewissen. Unkraut im Garten, der Rasen muss gemäht werden, die Fenster sind auch schon eine Weile nicht geputzt und auch sonst ist im großen Haus wieder so Einiges zu tun.

Alles im Leben hat seine Zeit! Eigentlich wünschten Sie sich insgeheim eine kleine Wohnung in der Stadt, vielleicht mit Balkon für die schönen Sommertage, wo alles fußläufig in kurzen Wegen zu erreichen ist? Aber dann wägen Sie die Erinnerungen ab, die Sie mit der eigenen Immobilie verbinden.

Hier sind die Kinder groß geworden und es war Leben auf dem Hof. Über Jahre haben Sie viel Liebe und Schweiß in Sanierungen oder Modernisierungen gesteckt. Schon raffen Sie sich wieder auf und stellen die Wehwehchen in den Hintergrund. Aber wofür - für die Kinder, die sich doch sowieso schon ein eigenes Heim geschaffen haben? Oder für die Kinder, die weit aus dem elterlichen Nest geflogen sind und ja doch nicht zurück in das kleine Heimatörtchen kommen möchten?

Veränderung annehmen! Denken Sie doch jetzt auch mal an sich und verpassen nicht den richtigen Zeitpunkt, vom Haus in eine kleine niedliche Wohnung mit vielen Annehmlichkeiten zu ziehen. Frei von all den wiederkehrenden Verpflichtungen! Machen Sie Reisen oder haben Sie endlich mal Zeit für Ihre Hobbys. Die meisten Menschen denken zu spät an sich selbst.

Verkaufen Sie Ihre Immobilie zur richtigen Zeit, so dass Sie sich einen angenehmen Lebensabend davon gestalten können und der Erlös der Immobilie nicht als Pflegegeld genutzt werden muss.

Informieren Sie sich rechtzeitig, auch wenn Sie sich noch topfit fühlen! Eine Immobilie ist wie ein Mensch – einzigartig und unverwechselbar. Aber auch nur dann, wenn regelmäßig Instandhaltungsmaßnahmen und Modernisierungen vorgenommen werden. Viel zu schnell werden aus vernachlässigten Reparaturen große Probleme und die Immobilie verliert an Glanz und an Wert.

Ebenso wenig sollten Sie Besonderheiten und Probleme auf die zukünftigen Erben abwälzen, die dann meist überfordert sind. Hierzu zählen nicht nur offene Kredite, sondern auch alte Verträge, Überbauungen, Pachten oder offene Verfahren.

Sichere Planung & gute Vorbereitung! Der Verkauf ist ein Prozess, der nicht von heute auf morgen abgewickelt werden kann. Von der Aufarbeitung der Immobilie, Klärung möglicher Probleme, das Finden von solventen Käufern, der Beschaffung der für den Verkauf benötigten Unterlagen (z. B. Energieausweis), die Erarbeitung des notariellen Kaufvertrages bis hin zur Hausübergabe mit Überwachung der sicheren Kaufpreiszahlung und Umzug in Ihre neue gemütliche Wohnung. Überlassen Sie nichts dem Zufall.

Wir für Sie! Unser engagiertes Team ist, mit unserem Rundum-Service als professioneller Ansprechpartner, jederzeit liebevoll und mit Herz für Sie und Ihre Belange da! Vom ersten Kennenlerngespräch bis hin zum Umzug und darüber hinaus! Ob Probleme mit Banken zu klären sind oder eine Wohnung benötigt wird - wir sind an Ihrer Seite!

Der Spree Immobilien-Ratgeber Folge 6: "Scheidung – Was passiert dann mit meinem Haus? "

Beeskow, 16.07.2020

Die eigenen vier Wände - für jedes Kind ein Kinderzimmer, Platz zum Spielen im eigenen Garten, der Vati bekommt sein Hobbyraum und die Mutti legt sich einen kleinen Gemüsegarten an. Für viele Deutsche der große Traum einer glücklichen Familie.

Alles aus! Aber was, wenn die Familie auseinandergeht? In den meisten Fällen sind beide Ehepartner Eigentümer. Wie trennt man nun die eigene Immobilie? Viele Fragen kommen auf. Von Wer zieht aus? über Kann ich mir das Haus alleine leisten? bis hin zu Muss ich meinen Ex-Partner auszahlen?

Über genau diese Fragen macht man sich vorher selten Gedanken, wenn alles läuft. Traut dem Partner keine Bosheiten zu. Wird sich schon alles friedlich regeln lassen. Im wahren Leben geht der Großteil der Trennungen aber leider nicht harmonisch aus und man hat kein Interesse mehr daran sich friedlich mit dem Ex zu einigen. Was ist nun, wenn keiner ausziehen will, man den anderen nicht auszahlen kann oder die Bank keinen aus der Mithaft des Kredites entlässt.

Trennung des gemeinsamen Eigentums: Als erstes steht nun eine Immobilienbewertung an, um einen konkreten Wert zu haben über den man sich auseinandersetzen kann. Reicht dieser Wert aus, um die Bank zu bedienen oder gar einen Partner auszuzahlen? Wichtig bei gemeinsamem Eigentum ist immer eine gemeinsame Entscheidung treffen zu können. So schwer es in der Regel bei all den Emotionen auch ist. Sie können eine Eigentümergemeinschaft, ohne gerichtliche Hilfe, nur gemeinsam auflösen.

Keine Einigung gefunden? Sträubt sich eine Partei oder sitzt es aus, sind Ihnen die Hände gebunden. Auch wenn Sie ausziehen und dem Ex-Partner das Feld überlassen, heißt es nicht „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Für die Immobilie haften Sie immer so lange gemeinsam, wie Sie im Grundbuch Eigentümer sind. Das heißt, auch an den Unterhaltungs- und Modernisierungskosten für die Immobilie müssen sich beide Parteien beteiligen. Finden Sie eine Einigung und vereinbaren z. Bsp. als Miete die Übernahme der Kreditraten und diese werden nicht gezahlt, kann die Bank an jeden Eigentümer einzeln herantreten und im schlimmsten Fall Pfändungen einleiten. Ebenso könnte jeder Miteigentümer das Haus allein mit weiteren Krediten belasten oder andere Gläubiger können Sicherungshypotheken auf dem gesamten Objekt eintragen lassen. Bahnen sich Schwierigkeiten oder Komplikationen mit der anderen Partei an, sollte man die Gemeinschaft schnellstmöglich durch einen Verkauf oder eine Auszahlung aufheben. Aber auch bei einem Verkauf muss der Miteigentümer immer zustimmen und auch das Haus später räumen. Alternativ bleibt Ihnen nur der schlechteste Ausweg einer Teilungsversteigerung und da erzielen Sie einen wesentlich geringeren Wert für Ihre Immobilie als bei einem freihändigen Verkauf oder bei einer Auszahlung des Partners.

Der Verkauf: Können Sie das Haus nicht halten und ein Verkauf steht an, sollten Sie sich unbedingt einen Fachmann an die Seite holen. In den meisten Fällen können neutrale Personen zwischen den angespannten Fronten vermitteln und werden auf der emotionalen Ebene nicht als Gegner betrachtet. Ein guter Immobilienmakler hört sich unvoreingenommen beide Parteien an und geht auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen ein, um das eigentliche Ziel der Parteien zu verfolgen. Einen zügigen Verkauf, sodass jeder seine eigenen neuen Wege beschreiten kann.

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema haben möchten, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

Der Spree Immobilien-Ratgeber Folge 5: Gutachten – "Welche Zwecke kann ein Wertgutachten erfüllen? "

Beeskow, 17.06.2020

Um die eingehende Frage zu klären, welche Zwecke ein Gutachten erfüllen kann, muss man sich zunächst die verschiedenen Gründe anschauen, bei welchen ein Gutachten erforderlich ist oder sein kann. Eine kleine Auswahl können sein:

Die Scheidung: Die Scheidungsquote in Deutschland sinkt, dennoch werden nach wie vor rund 40 % der Ehen vorzeitig aufgelöst. In rund der Hälfte der Fälle folgt vor oder nach der Ehescheidung der Streit über den Wert bzw. der Verkauf der gemeinsamen Immobilie.

Die Erbschaft: Gut die Hälfte aller Senioren über 65 Jahre in Deutschland bewohnt ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung. In der Regel wird die Immobilie von den späteren Erben (immer häufiger große Erbengemeinschaften) nicht bewohnt, sondern verkauft.

Die Betreuung: Kann eine Person nicht mehr für sich selbst handeln, wird ein privater oder beruflicher Betreuer eingesetzt, der dann im Sinne des Betreuten handeln muss. Ein Verkauf ist hier meist unumgänglich, da die Verkaufseinnahmen in der Regel für die Betreuung und Versorgung des Betreuten benötigt werden.

In den vorgenannten Fällen kommt es meist zu Auseinandersetzungen, unterschiedlichen Auffassungen von Werten oder Dritten Personen, bzw. Behörden die ein Mitspracherecht im Verkaufsvorgang haben. Wie einigt man sich nun am besten oder handelt richtig im Interesse eines Betreuten? Ein neutrales Wertgutachten kann hier Abhilfe schaffen. Es stellt objektiv den Wert der zu verkaufenden Immobilie dar. Ausführlich erklärt für einen Laien, werden die positiven aber auch die negativen Aspekte der Immobilie dargestellt. Dabei werden nicht nur die Bebauungen berücksichtigt, sondern auch der Bodenwert, die Außenanlagen, besondere Bauteile, mögliche Einnahmen und wertbeeinflussende Eintragungen im Grundbuch. Man unterscheidet im Allgemeinen zwei Arten von Gutachten. Hierzu zählt zum einen die Kurzbewertung und zum anderen das Verkehrswertgutachten im Sinne des § 194 Baugesetzbuch. Beide unterscheiden sich in der Länge und Ausführlichkeit, wobei die Berechnungsmethode identisch ist und im Preis. Bei der Wahl der richtigen Art, sollten Sie sich immer von einem Fachmann beraten lassen. Eventuell reicht für Ihren speziellen Fall auch eine Kurzbewertung aus, bei der Sie Geld sparen können. Nun stellt sich noch die Frage, wo bekommen Sie ein Wertgutachten her? Denn nicht jeder Immobilienmakler kann Ihnen auch ein Wertgutachten fertigen. Schauen Sie nach ausgebildeten Wertgutachtern oder Sachverständigen für Immobilienbewertungen. Achten Sie auf eine regionale Ansässigkeit, da ein Wertgutachter aus der Region den Immobilienmarkt und mögliche regionale Besonderheiten kennt. Ein Wertgutachten bietet sich allerdings auch für jeden Privatverkäufer an, denn es ist ein Vorteil bei einem Verkauf den Marktwert seiner Immobilie zu kennen. Sie haben doch schließlich nichts zu verschenken. Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema haben möchten, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

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Wohnen kommt vom Althochdeutschen »wõnen« und das bedeutet »zufrieden sein«.