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Der Spree Immobilien-Ratgeber Folge 6: "Scheidung – Was passiert dann mit meinem Haus? "

Beeskow, 16.07.2020

Die eigenen vier Wände - für jedes Kind ein Kinderzimmer, Platz zum Spielen im eigenen Garten, der Vati bekommt sein Hobbyraum und die Mutti legt sich einen kleinen Gemüsegarten an. Für viele Deutsche der große Traum einer glücklichen Familie.

Alles aus! Aber was, wenn die Familie auseinandergeht? In den meisten Fällen sind beide Ehepartner Eigentümer. Wie trennt man nun die eigene Immobilie? Viele Fragen kommen auf. Von Wer zieht aus? über Kann ich mir das Haus alleine leisten? bis hin zu Muss ich meinen Ex-Partner auszahlen?

Über genau diese Fragen macht man sich vorher selten Gedanken, wenn alles läuft. Traut dem Partner keine Bosheiten zu. Wird sich schon alles friedlich regeln lassen. Im wahren Leben geht der Großteil der Trennungen aber leider nicht harmonisch aus und man hat kein Interesse mehr daran sich friedlich mit dem Ex zu einigen. Was ist nun, wenn keiner ausziehen will, man den anderen nicht auszahlen kann oder die Bank keinen aus der Mithaft des Kredites entlässt.

Trennung des gemeinsamen Eigentums: Als erstes steht nun eine Immobilienbewertung an, um einen konkreten Wert zu haben über den man sich auseinandersetzen kann. Reicht dieser Wert aus, um die Bank zu bedienen oder gar einen Partner auszuzahlen? Wichtig bei gemeinsamem Eigentum ist immer eine gemeinsame Entscheidung treffen zu können. So schwer es in der Regel bei all den Emotionen auch ist. Sie können eine Eigentümergemeinschaft, ohne gerichtliche Hilfe, nur gemeinsam auflösen.

Keine Einigung gefunden? Sträubt sich eine Partei oder sitzt es aus, sind Ihnen die Hände gebunden. Auch wenn Sie ausziehen und dem Ex-Partner das Feld überlassen, heißt es nicht „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Für die Immobilie haften Sie immer so lange gemeinsam, wie Sie im Grundbuch Eigentümer sind. Das heißt, auch an den Unterhaltungs- und Modernisierungskosten für die Immobilie müssen sich beide Parteien beteiligen. Finden Sie eine Einigung und vereinbaren z. Bsp. als Miete die Übernahme der Kreditraten und diese werden nicht gezahlt, kann die Bank an jeden Eigentümer einzeln herantreten und im schlimmsten Fall Pfändungen einleiten. Ebenso könnte jeder Miteigentümer das Haus allein mit weiteren Krediten belasten oder andere Gläubiger können Sicherungshypotheken auf dem gesamten Objekt eintragen lassen. Bahnen sich Schwierigkeiten oder Komplikationen mit der anderen Partei an, sollte man die Gemeinschaft schnellstmöglich durch einen Verkauf oder eine Auszahlung aufheben. Aber auch bei einem Verkauf muss der Miteigentümer immer zustimmen und auch das Haus später räumen. Alternativ bleibt Ihnen nur der schlechteste Ausweg einer Teilungsversteigerung und da erzielen Sie einen wesentlich geringeren Wert für Ihre Immobilie als bei einem freihändigen Verkauf oder bei einer Auszahlung des Partners.

Der Verkauf: Können Sie das Haus nicht halten und ein Verkauf steht an, sollten Sie sich unbedingt einen Fachmann an die Seite holen. In den meisten Fällen können neutrale Personen zwischen den angespannten Fronten vermitteln und werden auf der emotionalen Ebene nicht als Gegner betrachtet. Ein guter Immobilienmakler hört sich unvoreingenommen beide Parteien an und geht auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen ein, um das eigentliche Ziel der Parteien zu verfolgen. Einen zügigen Verkauf, sodass jeder seine eigenen neuen Wege beschreiten kann.

Wenn Sie weitere Informationen zu diesem Thema haben möchten, sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

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Wohnen kommt vom Althochdeutschen »wõnen« und das bedeutet »zufrieden sein«.